Projektstatus Dez 2019

(4 Minuten Lesezeit)

Eigentlich bin ich schon so spät mit der Projektstatus, aber ich erzähle gerne, was bisher passiert ist.

Wie ihr vielleicht aus meinem vorherigen Post gelesen habt, entstand die ganze Idee aus einem Workshop namens “imp!act” organisiert durch Euforia, welche junge Erwachsene ermütigt, Projekte zu intieren, welche globale Herausforderungen lösen sollen. Daraus haben sich drei Studierende um das Thema nachhaltiger Konsum befasst und sich gefragt, wieso man eigentlich eher in die Supermärkte geht und nicht vielleicht zum Unverpackt laden oder zum nächsten Wochenmarkt.

Schnell haben wir herausgefunden, dass viele wegen der guten Erreichbarkeit und Bequemlichkeit der Supermärkte meistens nicht in Unverpackt-Läden gehen. Ausserdem sind die Unverpackt-Läden für die meisten sehr unpraktisch, da sie meistens nicht in der Nähe sind, andere Öffnungszeiten haben und auch mit den Behälter sehr mühsam sind.

Kurzer Hand kamen wir sehr schnell auf die Lösung, dass wir auf einen mobilen Unverpackt-Laden bauen könnten, der die zwei Elemente hinein nimmt: erstens es reduziert die Distanz zum Laden und zweitens man spart noch Zeit, welche man für die Familie oder Hobbies gebrauchen kann. Wie soll das denn konkret aussehen? Wir haben gedacht, dass ein Lastwagen mit einem Sortiment vorbei kommen könnte. Denn so hat Herr Gottlieb Duttweiler (Gründer von Migros) auch angefangen und ist mit der Migros Genossenschaft zu der grössten Detailhändler in der Schweiz geworden. Hier könnt ihr seine Biographie anschauen.

Doch für ein Lastwagen ist das Konzept zu gross gewagt. Die Frage war nun, wäre es möglich es in einer kleineren Form anzufangen und zu sehen, hat es überhaupt Erfolg. Natürlich gäbe es die Variante: ein Lastenvelo, der mit einer kleinem Sortiment hat und Produkte möglichst plastikarm anbieten kann.

Mit dieser Idee sind wir zu dritt nach aussen getreten und suchten nach potentiellen Geldgeber. Durch Hilfe von Bekannten und Freunden wurden wir aufmerksam auf verschiedene Plattformen, welche das Projekt “abwägeli” unterstützen könnte. Als Studierendenprojekt hat man sehr schnell Möglichkeiten, unterstützt zu werden, da sehr viele auch auf den Lerneffekt einen Wert legen. Durch Anträge und Anfragen haben wir von vier Institutionen und Organisation finanzielle Unterstützung erhalten. In dieser Stelle möchte ich all diese Organisationen noch bedanken: U-Change, HSLU Wirtschaft, Detranz (inkl. Johannes Seeb) und step into action Bern.

Da kamen wir schon zum nächsten Punkt. Wie bewerkstelligen wir dies. So Leute wurden angefragt, potientielle Nutzende wurden befragt und auch Leute mit Erfahrungen mit Fragen gelöchert, damit wir keine Probleme am Schluss entdecken und schon mit einigen Wissen in das Projekt anfangen können. Während dieser Phase haben wir entdeckt, dass das Team nicht wieter existieren kann, da Zeit-Ressourcen selbst als Studierende sehr knapp. Darauf hin wurde das Projekt als alleinige Person weitergezogen.

Mit einigen Zeichnungen und Marktrecherchen wurden wir sehr schnell klar. Selbst ein Lastenvelo in der Schweiz ist zu teuer. Aber was wäre, wenn wir ein E-Bike mit einem Anhänger fahren würden. Wie würde das auf unser Konzept machen? Darauf hin wurde das erste Modell gezeichnet, wie das aussehen kann.

Modell Prototyp 1

Mit dieser Idee wurde auch bald ein E-Bike gekauft und auch ein Anhänger gekauft. Schnell brauchten wir eine Werkstatt, welche diesen zusammen bauen könnten. Die HSLU kam hier sehr entgegen und gab uns einen Zugang zu ihrem Design Atelier, worin der Anhänger jetzt gebaut werden kann.

Doch bis der Anhänger fertig gebaut ist, müssen wir doch noch schauen, ob die Nachfrage vorhanden ist. Und man soll auch jetzt schon Werbung machen. Man sagt ja so schön, wenn man mehere Male von etwas hört, ist man auch mehr überzeugter. Darauf hin wurde hat abwägeli mit einem sehr einfach Konzept und mit Google Forms ein Online Lieferdienst gemacht. Momentan ist die Nutzung noch zu wenig, aber es wird demnach wird auch geplannt, dies auszuweiten oder komplett aufzuhören wegen mangelnder Ressourcen.

Die nächsten Phasen sind noch schwierig zu sagen, da der Gründer von abwägeli sich mit dem Nachschub Luzern Team anhängt, um mehr Aufgaben und bessere Entscheidungsträgerstruktur zu einem besseren Angebot zum Schluss kommt. Hier könnt ihr dieses Projekt anschauen: www.nachschub-luzern.ch.

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