Circular Economy – Was ist das?

Autor: Shathu Vasa

Die Schweiz alleine verbraucht ungefähr 3 Mal der Mengen an naütrlichen Ressourcen, die es im eigenen Ecosystem in einem Jahr produzieren kann. Dies wurde auch mit der Studie Overshoot-Day präsentiert. Für die Schweiz liegt der Overshoot-Day bei 31. Juli im Jahre 2019 (1).

Zuerst muss ich noch sagen, dass das Thema sehr umfangreich ist und auch sehr komplex. Ich baue es auf die einfachen Bausteine in diesem Blog auf.

Circular Economy ist ein Ansatz um die Ressourcen nicht verbraucherisch in Produkten zu verwenden, sondern immer wieder. Vergleich weise zu linearem und rezyklierbaren Wirtschaft produziert Kreislaufwirtschaft wenig bis gar keinen Abfall.

Idee vom Kreislaufwirtschaft

Vergleichsweise ist Kreislauf Wirtschaft nicht gleich Kreislaufwirtschaft. Und in gewissen Materialien und Geschäfte ist die ganze Elimination von Abfall nicht möglich, da die Produkte nicht mehr qualitative wiederverwendbar ist. Zum Beispiel sind Aluminium Dosen nur 5-7 recyclebar und PET-Flaschen meistens nur ein Mal (2). Dann gibt es noch das Problem, das gewisse Dinge wer zu trennen sind. Tetrapack zum Beispiel bestehen aus verschiedenen Schichten. Die Trennung der Schichten braucht chemische Zutaten und die Qualität nachher stimmt immer noch nicht. Doch die Ansätze zum Wiederverwerten wird immer herausgetüftelt. Das anschaulichste Beispiel ist Beton, welche sehr viel CO2 bei der Produktion braucht. Heute sind einige Recycling-Beton mit gewissen Ansprüchen aus dem Ingenieurwesen in der Anwendung (3).

Im Cicrular Economy, gibt es verschiedene Ansätze. Man redet auch Kreislaufwirtschaft auf verschiedenen Stufen. Es gibt dann zwei verschiedene Arten, wie etwas wieder im Kreislaufwirtschaft kommt. Die eine Seite ist bei der erneuerbaren Flussmanagement (Renewable Flow Management) und andere ist Bestand-Management (Stock Management). Auf der erneuerbaren Flussmanagement gehören alle Produkte, welche (dumm gesagt) erneuerbar oder zurück in die Natur eingegeben kann. Hier wird die Produktion von Biogas auch in diesem Kreislauf einbezogen. Im Bestandsmangement wird geschaut, ob das Produkt einfach gewartet, repariert, wertgehaltet, wiederverwendet, upcyclet, aufpoliert oder recyclet werden kann. Die Recyclingsmethode wird als letzte Ausweichmöglichkeit hier angeschaut, weil es meisten die grössten Aufwand und Ressourcen benötigt. Erst wenn keine diese Möglichkeiten zu treffen, erst dann wird geschaut, auf welcher umweltfreundliche Art das Produkt aus dem Kreislauf genommen werden kann.

Circular Ecnomy auf einem Blick mit den verschiedenen Stufen und Kreisläufe.

Um zu schauen, ob ein Produkt wirklich im Kreislaufwirtschaft hergestellt wird, gibt es dan Zertifikat Cradle-to-Cradle (4). Dabei schaut man nicht nur darauf, ob das Produkt oder Material selbst wiederverwendet werden kann, sondern auch der ganze Herstellungsprozess, Einsatz von nicht-umweltschädlichen Chemikalien, mit erneuerbaren Energien, mit kleinstmöglicher Wasserverbrauch, keine Verschmutzung in die Umwelt und faire Behandlung der Produzierenden. Das Zertifikat hat erst den Anlauf angenommen und ich hoffe, das dies bald immer grösser wird.

Wie man so schnell sieht, ist Kreislaufwirtschaft sehr abhängig vom Materialien, aber auch wie man dazu sorgt, dass der Wegwerfgedanke nicht hineinkommt. Das am häufigsten erwähnte Beispiel ist Lighting as a Service (5). Hier verkauft Phillips nicht die Glühlampe als Produkt, sondern der Mehrwert, dass rund um Licht vorhanden ist. Dieses Beispiel zeigt, das Unternehmen auch die beste Qualität für die Produkte verwenden kann, welche auch dazu führt, dass diese mit einer Dienstleistung verbunden ist. Solche Geschäftsmodelle müssen von Privaten Unternehmen als Chance gesehen werden und natürlich auch in ihrem Betrieb implementiert werden.

Um noch mehr über Circular Economy zu erfahren, kann ich euch die Webseite von Ellen MacArthur sehr empfehlen. Die Stiftung versucht weltweit den Kreislaufwirtschaft auf Vordermann zu bringen, Unternehmen und Startups in diesem Bereich zu fördern und das ganze als Standard-Modell einzubringen.

Literatur:
(1) https://www.overshootday.org/swiss-ecological-deficit-day/
(2) https://www.huffpost.com/entry/recyclable-materials-paper-plastic-glass-aluminum_n_2166330?slideshow=true#gallery/5bb12851e4b09bbe9a5bb000/0
(3) https://www.beton.org/wissen/nachhaltigkeit/betonrecycling/
(4) https://www.c2ccertified.org/get-certified/product-certification
(5) https://www.signify.com/global/lighting-services/managed-services/circular-lighting

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